Nov
21

Geocaching mit dem iPad

Eigentlich ist das iPad ja eine prima Ergänzung für die Cacher-Ausstattung. Handlich, großes Display, lange Akkulaufzeit…

Doch wie sieht es in der Praxis aus? Ich wollte einmal testen, ob das iPad wirklich ein geeignetes Werkzeug ist oder wo es womöglich noch Defizite gibt.
Hierfür habe ich einmal ein paar Aufgaben definiert, die ich mal unter die Lupe nehmen wollte:

  • Planung (auch unterwegs Caches mühelos finden und planen)
  • Orientierung (das iPad als GPS-Ersatz oder Ergänzung?)
  • Dokumentation (Waypoints unterwegs dokumentieren und das anschließende Loggen)
  • Zusatzfunktionen

Die Hardware
Zunächst einmal zum Gerät selbst. Für den Außeneinsatz sollte es natürlich eine 3G-Version sein. Speicher und Farbe sind eher zweitrangig… zu bedenken ist aber, dass beim Feldeinsatz ein robustes Case sinnvoll ist. Die Original Smart Cover bieten eine Abdeckung für das Display, nicht aber für den Boden. Zur Vermeidung von Kratzern habe ich selbst ein Cover von Macally. Die gibt es in den Farben Schwarz, Grau, Blau und Rot – ich selbst habe Rot.

Die Apps und Programme
Hier geht bereits ein Problem los. Groundspeak bietet derzeit nur eine Version für das iPhone an, damit wird beim iPad nur ein Mini-Fenster angezeigt. Also sind Alternativen gefragt. Was ich mir eigentlich wünsche? So etwas wie c:geo oder neongeo (schöne Programm für Android-Phones) in großer Auflösung. Solch eine App gibt es leider nicht. Ich habe daher folgende Apps und Umgebungen ausprobiert:

  1. Geocaching.com (Web)
    Schon die einfache Nutzung der Geocaching-Seite ist eine herbe Enttäuschung.
    Die “neue” Kartensicht funktioniert nicht beim iPad. Ein bekannter Bug, der nicht behoben wird.
    Die “klassische” Kartensicht ist schwer zu bedienen beim iPad.
    schlecht
  2. Geocaching App von Groundspeak
    Wer den Komfort z.B. von c:geo gewohnt ist, wird von der App sehr enttäuscht sein.
    Und das größte Problem: Es handelt sich um eine iPhone App. Also miese Auflösung – für ein iPad ungeeignet.
    In den Groundspeak-Foren gibt es schon lange den Wunsch nach einer iPad Version.
    Aber nach mehr als einem Jahr noch immer keine Reaktion des Groundspeak Teams.
    schlecht
  3. Geo Bucket
    Eigentlich ganz ok. Caches werden auf der Karte dargestellt und es gibt ein paar Basisfunktionen.
    Aber: Es sind keine Live-Caches auf der Karte – man muss zuvor gpx-Dateien erzeugen.
    Insgesamt also recht umständlich.
    mittelmäßig nutzbar
  4. Google Maps
    Naja, Google Maps funktioniert natürlich. D.h. die Basisnavigation funktioniert.
    Nur leider ohne Cache-Bezug.
    mittelmäßig nutzbar
  5. Geocaching Toolkit iGCT
    Das Design ist gewöhnungsbedürftig aber der Funktionsumfang ist gut. Wandeln, Decodieren, Kalkulieren…
    Viele Dinge sind hier abgedeckt. Das Tool ist kostenlos, es lohnt sich also, es auszuprobieren. Wenngleich es bei Android bessere Programme gibt.
    Ok
  6. Compass for iPad
    Ein einfacher (kostenloser) Kompass. Simpel aber hilfreich z.B. bei Peilungen. Gibt Gradzahl der Richtung an.
    Ok

Zwischenfazit
Was die Planung und unmittelbare Durchführung angeht, bietet das iPad keinerlei Vorteile gegenüber einem Android Smartphone.
Leider. Dabei hätte das Gerät viel Potential. Aber die Programme werten derzeit nur indirekt Caches und Waypoints aus oder sind nicht für das iPad angepasst, sodass die Möglichkeiten nicht genutzt werden.

In einem Bereich kann das iPad jedoch auftrumpfen: Beim Loggen und der Nachbetrachtung wird es interessant. Der Logeintrag im Cachemobil geht gut – wesentlich besser als z.B. per Smartphone. So gibt es auch von unterwegs schönere Logeinträge als “FTF – TFTC”.  Und noch ein weiterer Aspekt ist zu beachten:  Gerade bei Nachtcaches/Multis ist es sinnvoll, die einzelnen Stationen zu dokumentieren. Wie oft habe ich am Final erlebt, dass eine gemeine Frage für den Bonus kam: “Wie oft kam das Wort XYZ vor…?” oder “Welche Farbe hatte die Dose an Station X?”
So habe ich mir angewöhnt, nicht nur die jeweils nächsten Koordinaten aufzuschreiben, sondern auch jede Zwischenstation zu fotografieren.
Bei dieser direkten Dokumentation spielt das iPad seine stärke aus: Gute Tastatureigenschaften (keine unleserliche Handschrift mehr) und vernünftige Kamera. Und auch nach dem Cache gibt es keine Zettelwirtschaft mehr, wenn man z.B. als Telefonjoker für andere Cacher-Kollegen herhalten muss. Feine Sache.

Manchmal teilt man seine Geschichten auch mit anderen – z.b. per Blog, Twitter, Facebook, Google+ etc.
Hier stehen dem iPad gute Tools zur Verfügung.  Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang die WordPress-App.  Aber das ist ja bereits etwas jenseits des Geocachings.

Fazit
Das Potential des iPads bleibt für Geocaching leider ungenutzt. An der Hardware liegt es nicht.  GPS, lange Akkudauer, großes Display… Aber die Entwickler haben das iPad einfach noch nicht für den Außeneinsatz entdeckt. Bei Groundspeak wird es auf absehbare Zeit wohl keine iPad App geben – und wenn, wäre sie mit dem Funktionsumfang der Android Apps c:geo oder Neongeo nicht wirklich vergleichbar. Dass noch nicht mal die Karte der Geocaching-Webseite nutzbar ist, enttäuscht wirklich.
Die anderen Apps begnügen sich mit der Aufbereitung von gpx-Dateien oder der Unterstützung über Waypoint Navigation – die Bedienung ist aber recht umständlich. Man hat nicht einfach die Caches automatisch auf dem Schirm, sondern muss sie anlegen oder importieren.
Einzig in der Dokumentation kann das iPad einige Stärken ausspielen – doch auf absehbare Zeit werde ich draußen nicht auf mein HTC Desire verzichten können. Schade. Wenn jemand andere Erfahrungen oder Tipps hat, bitte einfach die Kommentarfunktion nutzen.

 

Nov
21

Ein Schenkelklopfer…

image

…von ils.de. Warum werde ich unterwegs immer mit so mieser Werbung zugemüllt?

[von unterwegs...]

Okt
04

Ich liebe Dich (GC2DCGK)

Der Titel des Caches bezieht sich auf einen Spruch “I love you” an der Mauer der gegenüberliegenden Uferseite. Was die Besucher des Caches von Land aus nicht sehen: An der eigenen Mauer steht als Antwort darauf “I love you too”. Der Cache ist ein Micro mit der Wertung 1/1 für Difficulty und Terrain – und das geht auch in Ordnung, denn die Dose ist leicht zu finden und einfach zugänglich. Wir waren aber mit dem Boot unterwegs und konnten den Cache erst bei der abendlichen Rückfahrt bergen, da tagsüber (bei gutem Wetter) doch einige Muggles vor Ort sind.

Ich liebe Dich
http://coord.info/GC2DCGK

Okt
04

Wuhlemündung (GC1QX6Y)

Durchfahrt verboten für Boote - aber Anlegen geht. Die Dose befindet sich in der Nähe.

Als ich den Bootsführerschein gemacht habe, war die Vorfreude auf viele Bootscaches groß. Leider musste ich dann feststellen, dass es zwar viele Symbole auf dem Wasser gibt, davon aber jede Menge Mysteries, die sich dann doch an Land abspielen. So freue ich mich jedes Mal über einen Cache, den man auch mit dem Boot ansteuern kann. Dazu gehört die Wuhlemündung (GC1QX6Y). Hier konnten wir mit lupita0207 und jeder Menge Gast- und Microcachern anlegen (N 52° 27.274 E 013° 33.905). Die Dose ist gut zu finden. Leider ist die Ecke etwas vermüllt aber erstens kann der Owner nichts dafür und zweitens muss man nicht im Abfall wühlen, um an den Cache zu kommen.

Die Wertung für D/T liegt bei jeweils 1,5 und das passt auch.

Wuhlemündung
http://coord.info/GC1QX6Y 

Okt
02

Die Sache hat einen Haken… (GC355BD)

In etwa 5 Metern Höhe hängt sie jetzt

Wenn man seinen Keller aufräumt, findet man mitunter ganz brauchbare Sachen… Eine Dose… Ein Haken… Hm, daraus kann man doch etwas machen? Ich hatte ohnehin vor, in meiner unmittelbaren Homezone etwas zu platzieren. Aus Spaß hatte ich die Dose schon halbfertig präpariert, da kam meine Microcacherin (7): “Papa, können wir noch einen Cache machen…?”. Eigentlich war es der plumpe Versuch, noch nicht ins Bett zu müssen. Aber Papa ist natürlich sofort darauf angesprungen: “Wollen wir gleich selber nach dem Essen einen Cache legen?”. Klar wollte sie. Also Abendessen und anschließend: “Los, nimm Deinen Bruder und auf geht’s”. Ich hatte natürlich alles bis ins Detail geplant. Die Dose am Haken möglichst weit oben an einem Baum besfestigen: Da nimmt man am besten langes Gartengerät mit. Also ab um die Ecke, den Baum ausgesucht und hochgehangelt. Doch die Probleme hatte ich nicht einkalkuliert: a.) es wird im Oktober früh dunkel b.) das Gerät taugt nicht viel. Mehrmals fiel die Dose knapp vor dem Ziel wieder von der langen Stange. Gott sei Dank hatte Junior (warum auch immer) einen Fahrradhelm auf. Vermutlich hatte er von vornherein nicht das größte Zutrauen in die Fähigkeiten seines Papas. Doch Daddy ließ sich nicht entmutigen. Er wies die Kinder an, die Taschenlampen auf den ausgewählten Ast zu richten… Doch irgendwie waren die Kids mittlerweile wohl mehr am Rollerwettrennen im Dunkeln interessiert. Dabei hatten sie doch nur 5mal nach dem Sturz der Dose den Inhalt im Dunkeln auf dem Rasen zusammen suchen müssen… Aber egal, Papa schafft es auch so… drei, vier Versuche später hieß es dann: “Papa muss noch mal nachdenken!” – und wieder ab nach Hause. Dort sah ich dann aber das Schmetterlingsnetz des Juniors. Zwar hätte ich mir auch die Leiter nehmen können und alles wäre ein Spaziergang – aber es ging hier um das Prinzip. Es hatte auch so zu gehen. Also mit Gafferband das Netz als Verlängerung dran, Dose rein…. Sieht gut aus. Microcacherin (7) war mittlerweile gelangweilt und wollte nicht mehr mit. Nur Papas Stolz (5) hatte noch Vertrauen in seinen Vater. Daher vertraute ich ihm auch die gesamte Beleuchtung an. Ein schwankender Lichtstrahl wies mir den Weg zum Ast… und… Jawoll. Nun hielt es. Jetzt ist es an Euch: Leiter? Greifarm? Klettern?

Ich haben mal einen D2,5 (für die Muggels und die Strategie) und T4 (für das doch notwendige Werkzeug) daraus gemacht.

Viel Spaß!

N 52° 24.835 E 013° 20.247

Sep
25

Nachtcache: Hänsel und Gretel (GC29C6P) plus Bonus

Nachts bei Hänsel und Gretel war die zweite Station auf unserer Nachtcache-Liste Ende September. Mit dabei: sg81, pieee, mrchrischi, lupita0207, ein paar Kollegen ohne Cachernamen und ich (clfberlin). Gemeinsam hatten wir bereits den Telegrafenberg mit Bonus gemeistert. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten war, dass “Hänsel und Gretel” nicht so reibungslos laufen sollte…

Persönliche Begrüßung am Parkplatz

Mit drei Cachermobilen ging es nach Michendorf. Schon der Parkplatz (N 52° 19.076 E 013° 01.942) war beeindruckend: So viel zivilisierte Parkfläche nur für uns? Das war schon mal viel versprechend. Direkt neben dem Parkplatz wurde ich persönlich von Graffiti begrüßt. Na gut, es fehlt ein “f” – aber wer will schon kleinlich sein?

Ab ging es über einen Trampelpfad zu den Startkoordinaten. Der Hinweis war auch schnell gefunden. Aber nanu? Der Einstieg war identisch mit dem des Telegrafenberg-Nachtcaches. sg81 meinte gleich, wir sollten noch mal schauen, ob es nicht doch der selbe Owner sei. Aber nein – “kleine_taschenlampe & Kloepschen”. Nun gut. Durch das Deja Vu lagen wir gut in der Zeit. Also ab zu den angegebenen Koordinaten. Auf dem Weg noch mal rekapitulieren, was in der Wegbeschreibung stand. Eine Station ist ersatzlos weggefallen, die Beschriftung ist aber z.T. noch alt. D.h. Station 3 ist dann eigentlich Station 2… Ah, wir nähern uns den Koordinaten. Dort ein Baum. Ist das jetzt Station 2 bzw. 3? Was steht im Hint zu Station 2? “Kopf hoch”. Ah, ein Vogelhäuschen. Sieht aber eigentlich echt aus. Hm… mal hoch klettern. Bei der ganzen Aktion haben wir einen Baumbewohner erschreckt (und er uns), der in Panik wegflatterte.

Nachdem der Baum intensivst untersucht war, kam ein Team-Mitglied auf die Idee: “Da vorne sind weiße Nadeln – vielleicht ist das hier nur der Einstieg?”.  Tatsächlich würde sich das auch mit der Cachebeschreibung decken, laut der ja rote Reflektoren eine Station kennzeichnen. Also los in den Wald. Tatsächlich war die Strecke gut gekennzeichnet und die Streckenführung war intuitiv. Weiße Nadeln: laufen – Zwei weiße Nadeln: Achtung – Rote Nadel: Station. So kamen wir dann zur tatsächlichen Station 2 (ehemals 3). Hier stimmte alles. “Kopf hoch.” Wir waren auf dem richtigen Weg.

Also auf zu Station 3 (ehem. 4). Hm, “Baum im Baum?” – ah ja! Da – und da noch einer… Gleich zwei Stationen auf einmal? War das jetzt 3 oder gleich 3 und 4? Nun ja, die Hinweise waren ja nummeriert. Das sollte wohl heißen: Erst die eine, dann die andere Koordinate aufsuchen. Also los zur ersten Koordinate. Dort angekommen hieß es Suchen und abermals Suchen. Das konnte doch nicht sein. 10 Leute finden keine Reflektoren? Also noch mal die Cachebeschreibung:

Jetzt heißt’s ein bisschen leuchten, die Bäume strahl’n zurück.
Einer verrät Ihn’n den weit’ren Weg ins Glück.

Ah! Nur eine Koordinate war richtig! Also musste es die andere sein! Los zum zweiten Punkt – und dort… wiederholte sich das Spiel. Keine Reflektoren, keine Station – trotz intensiver Suche. Dies war wieder mal ein typischer Fall von “Wir ziehen los, ohne die Beschreibung verinnerlicht zu haben”. Nora las noch mal alles vor. Na, klar! Da stand es ja ganz deutlich: “Findet Ihr zwei rote Reflektoren, sucht zunächst “etwas” mit einem roten Reflektor!” Mensch! Die Bäume hatten alle zwei rote Reflektoren. Etwas mit einem Reflektor hatten wir nicht gesehen.

Die Truppe marschierte also wieder zurück zu Station 3. Meine Taschenlampe hatte inzwischen den Geist aufgegeben – also Kopfleuchte auf. An Station 3 begann die Suche von Neuem. Erst nach einer ganzen Weile rief sg81 aus etwa 20 Metern Entfernung: “Hier!”. Und tatsächlich: Sauber gekennzeichnet mit einem Reflektor ein “Baum im Baum”. Darin der hilfreiche Hinweis und noch ein weiterer Baum mit Doppelreflektoren. Es war alles die ganze Zeit da und gut erkennbar. 10 Leute mit Tomatenaugen. Tsk, tsk.

Ab da ging dann alles reibungslos. Schließlich wurde jetzt auch die Cachebeschreibung fleißig studiert. Und da war es: Das Hexenhaus – und dann das Vorfinale…! 400ml Wasser sollten wir mitbringen. Und tatsächlich taten wir auch gut daran, genau gemessen zu haben. So offenbarte sich schließlich die Finalkoordinate. Welch eine Erleichterung. Nach selbst verursachten Problemen im Mittelteil hatten wir es geschafft!

Natürlich wollten wir uns auch hier den Bonus nicht entgehen lassen. Aber nun lief alles wie am Schnürchen und auch hier konnten wir uns bald im Logbuch verewigen. Apropos: Das war voll und auch feucht – daher ein Griff in den Rucksack und ein provisorisches neues Logbuch in die Dose. Erleichtert kamen wir knapp 4 Stunden nach dem Start wieder am Parkplatz an. Mit richtigem Lesen der Beschreibung wäre alles inklusive Bonus auch in weniger als 3 Stunden machbar gewesen – aber egal. Ein wolkenloser Himmel, angenehme Temperaturen und ein erfolgreicher Nachtcache – was will man mehr?

Fazit: Schöner Nachtcache mit intuitiver Nutzerführung. Machbar in etwa 3h (wenn man die Cachebeschreibung liest). Die D/T Wertungen passen.

Nachts bei Hänsel & Gretel (NC)
http://coord.info/GC29C6P

Nachts bei Hänsel & Gretel (NC) – BONUS
http://coord.info/GC29C9W

Sep
25

Nachtcache: Hinterm Telegrafenberg (GC1XWDJ )

Ende September – das heißt akzeptable Temperaturen und gleichzeitig ein früher Sonnenuntergang. Perfekte Voraussetzungen also für einen Nachtcache mit den Kollegen. Für diesen Abend stand der Telegrafenberg (plus Bonus) auf dem Programm – anschließend “Nachts mit Hänsel und Gretel” inkl. Bonus. Volles Programm also. Wie sonst bei unseren Touren hieß das: Treffen im Büro – Vorbesprechung (das ist ein anderes Wort für “Bier”) – alle noch mal Pipi machen und dann los. Diesmal mit von der Partie: sg81, pieee, mrchrischi, ein paar Kollegen ohne Cachernamen und ich (clfberlin). Auch lupita0207 war wieder dabei, sollte aber von zuhause dazu stoßen.

Die Anfahrt dauerte etwas. Zwei Cachermobile im Berliner Freitagabendverkehr. Zwischendurch Anrufe von lupita0207 (“Ich bin schon da…”, “Ich bin da und es wird dunkel…”, “Ich bin da, parke vor dem Friedhof und es ist stockfinster…%§$&!”). Mit etwas Verspätung kamen wir dann auch dazu. Es war tatsächlich schon finster um 20:00 Uhr und der Parkplatz am Friedhof (N 52° 22.759 E 013° 04.228) ist doch etwas abgelegen. Aber jetzt sollte es ja los gehen. Kofferraum auf, Rücksäcke gefüllt, Taschenlampen gecheckt und vor allem Rollen verteilt: Wer navigiert, wer schreibt, wer dokumentiert…

sg81 beim gewissenhaften Lesen der Cachebeschreibung

Mitcacherin Nora präsentiert ihren Fund einer Zwischenstation

Und los zu den Startkoordinaten N 52° 22.532 E 013° 03.971. Der Einstieg war schon schön – ein Hinweis “Beginne Deine Suche bei…”. An den Koordinaten angekommen, ließen die Feuernadeln auch nicht lange auf sich warten. Nach dem Start gab es drei Stationen. Allesamt waren sie gut lösbar und führten uns durch einen alten Schießstand und andere Konstruktionen. Die Strecke war sehr schön machbar. An einer Station musste auch mal gepeilt werden – und die Finalkoordinaten waren auf mehrere Stationen aufgeteilt. Mehr möchte ich natürlich nicht verraten…

Nach etwa einer Stunde war das Final geborgen, Dinge getauscht und das Logbuch befüllt. Einig waren wir uns, dass wir den Bonus (GC1YG77) auf dem Rückweg mitnehmen wollten. Die Logbeschreibung sagt ja schon, dass eine UV-Lampe nötig ist – und so waren die nächsten Koordinaten schnell ausgemacht. Der “etwas anspruchsvollere” Rückweg hatte es aber in sich! Durchs Gestrüpp – aufwärts, abwärts… Und es war nicht etwa eine Koordinate zum Bonus, es wahr ein eigenständiger Multi.

Aber Ende gut – alles gut: Etwa 1h45m nach Start kamen wir wieder an den Cachemobilen an – zufrieden und bereit, zu “Hänsel und Gretel” zu fahren.

Fazit: Empfehlenswert auch für Einsteiger und zum “Aufwärmen”. Machbar in etwa 1,5h. Die D/T Wertungen passen. Für den Bonus UV nicht vergessen. Der Bonus hat ebenfalls seine Wertung verdient!

Nachts hinterm Telegrafenberg – LP Nightcache
http://coord.info/GC1XWDJ

Bonustrack(back) – Nachts hinterm Telegrafenberg
http://coord.info/GC1YG77

Sep
22

Im Papst-Stau…

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Na, prima. Mein Bus hängt in den Absperrungen zum Papst-Besuch. Nur gut, dass ich auf dem Weg zum Termin mehr Zeit eingeplant habe…

[von unterwegs...]

Sep
16

Uni St. Gallen: Startwoche 2011

Es war wieder eine interessante Woche an der Universität St. Gallen. Die Startwoche wurde von drei Dokuteams begleitet: Print, Internet und Video. Diesmal arbeiteten alle Studenten zusammen in einem Raum. D.h. anfangs war das so. Nach zwei Tagen hatten sich die drei Redaktionen automatisch etwas weiter auseinander gesetzt. Es war wohl doch etwas zu eng und laut. Ich durfte wieder das Videoteam begleiten und war sehr beeindruckt von den Beiträgen, die die Studenten selbständig konzipiert und realisiert haben. Alle Beiträge – Internet, Video und Print – können über startseite.sg abgerufen werden. Sehr geschmeichelt (wenn nicht gar berührt) fühlte ich mich vom Artikel in der letzten Ausgabe des Startblatts. “Der Gigant”. Na gut, die Körpergröße hat wohl beim Titel die maßgebliche Rolle gespielt. Ich bin nur froh, dass mich der Redakteur nicht nach meinem Gewicht gefragt hat… ;-)

Sep
16

Himmelhoch jauchzend…

Wer könnte dieser mysteriöse Mann sein? Was soll hier gefunden werden? Wer beim Geocaching auf Rätsel steht, der kann ja mal einen Blick auf den Cache “Himmelhoch jauchzend…” werfen. Lasst Euch nicht vom Schwierigkeitsgrad (D 3,5) abschrecken: Tatsächlich führen mehrere Wege zum Ziel. http://coord.info/GC2X928 Viel Spaß!

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